Der außerbetrieb geht los: Willkürliche Würfel

12 Sep

außerbetrieb beginnt mit dem Ende von Lesenden und Publikum. Der Text überlebt und wird dem Zufall preisgegeben. Wo der Zufall zu regieren scheint, ist die Willkür nicht weit – sie wird, ebenso wie der Text, angetragen von jedem, der kommt. Die Konvention ist außer Betrieb, die Würfel entscheiden den Abend. Jede/r bringt Texte mit, jeder liest.

Was heißt das jetzt mal, so konkret? Konkret heißt das: Jede/r die/der kommt, ist potenzielle/r Lesende/r. Ob das eigene Texte sind, ob das Texte von anderen Autorinnen oder Autoren sind: Alles ist möglich, sofern die Würfel gnädig sind. Eine Lesung auf Augenhöhe, von der niemand ausgeschlossen wird. Kein Zugzwang, bei weitem nicht: Auf wen auch immer das Los fällt, die- oder derjenige darf auch gerne passen.

Es gibt kein Publikum, das nicht auch gleichzeitig vorlesen darf, es gibt keine Lesenden, die nicht auch gleichzeitig Publikum wären. Wir haben nicht den Anspruch auf eine Revolution, wir wollen das Angebot liefern, aktiv mitzumachen. Und wir wollen: Spaß haben, und das jenseits von Profanierungsversuchen.

Wer sich also einbringen möchte, mitmachen möchte, der sollte am 14.09. ab 19h30 in der Lettrétage aufkreuzen. Der außerbetrieb beginnt und jede/r kann teilhaben. Klingt doch nach was, oder?

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