Der literarische Ausgehtipp fürs Wochenende und weitere Vorschläge für die Wochengestaltung

5 Mrz

Bevor unser Exilprogramm mit Björn Kuhligk, Tom Schulz, Friederike Scheffler und Max Czollek am 14.3. in die zweite Runde geht (siehe rechts), wollen wir euch folgende Termine ans Herz legen:

peeka peeka beim Parlandopark

Am 6. März (Sonntag)

Beginn 20 Uhr

Eintritt frei

Im Soupanova, Stargarder Straße 24 (S Prenzlauer Allee)

„ein kleiner tumult in der cerebralen chemie – und wir geraten in eine andere welt“; mitunter in einen sonntag.

peeka peeka // kim peek lieferte die wesentliche inspiration für den film „rain man“. ein autist, wie ihn dustin hoffmann letztlich verkörpern sollte, war er jedoch nicht. peek gilt als einer der bekanntesten menschen mit savant-syndrom […] warum kims wort für bastard beethoven lautet und was metaphern in diesem abend zu suchen haben, we’ll see // einige videofragmente, gedichte und andere texte. offenes im anhang.

Moderation: Simone Kornappel

KOOKread. Mit Hannes Köhler, Sünje Lewejohann und Ulrike Almut Sandig.

Am 9. März (Mittwoch)

Beginn 20 Uhr

Im Kvartira Nr. 62, Lübbener Str. 18 (U Schlesisches Tor)

Lyrik und Prosa mit:

Hannes Köhler (*1982 in Hamburg) lebt seit 2001 in Berlin. Dort und in Toulouse studierte er Literatur und Geschichte. Er war Mitbegründer der Literaturgruppe und Lesebühne „Die Lautmaler“ und veranstaltet seit 2003 regelmäßig Lesungen in Berlin. 2008 war Hannes Köhler Teilnehmer des Heiner-Müller-Kollegs an der Freien Universität Berlin und 2009 Stipendiat der Autorenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquiums Berlin. Nach Veröffentlichungen in Zeitschriften, Zeitungen und Anthologien ist der Roman „In Spuren“ (mairisch Verlag) seine erste Buchveröffentlichung. Köhler erzählt darin von einer Spurensuche und stellt dabei existenzielle Fragen nach Freundschaft, Liebe, Sinn – Fragen, die für jede Zeit neu formuliert werden müssen. Mit „In Spuren“ gelingt ihm das auf eindringliche Weise.

Sünje Lewejohann, 1972 in Flensburg geboren, studierte Skandinavistik und Germanistik in Berlin, dann am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie war Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift EDIT und ist Mitglied im Autorenforum „Der Goldene Fisch“. 2003 nahm sie an der Endrunde des Open Mike der Literaturwerkstatt Berlin und am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil. 2004 erhielt sie ein Stipendium des Künstlerhauses Lukas in Ahrenshoop sowie Stipendien der Arno-Schmidt-Stiftung und des Nordkollegs Rendsburg. 2005 erschien ihr Roman „Am Sonntag will Gott zu Atem kommen“ (DuMont), 2010 verlieh man ihr beim Lyrikpreis Meran den Alfred Gruber Preis für eine Auswahl ihrer Gedichte. Sünje Lewejohann lebt als Mutter von zwei Kindern in Berlin. Sie wird neue Lyrik lesen, wie sie zuletzt u.a. in der „Neuen Rundschau“ (01/2011) erschien.

Ulrike Almut Sandig, 1979 geboren, aufgewachsen bei Riesa, lebt in Leipzig. Sie studierte Religionswissenschaft und Indologie sowie am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Bisher erschienen die Gedichtbände „ZUNDER“ (2005) und „STREUMEN“ (2007), das Hörbuch „der tag, an dem alma kamillen kaufte“ (2006, gemeinsam mit Marlen Pelny), die Hörspiele „HUSH LITTLE BABY“ (2008) und „UNTER WASSER“ (2010) sowie ihre erste Prosaveröffentlichung „FLAMINGOS“ (2010). Soeben erschien ihr 3. Gedichtband „DICKICHT“ (Schöffling & Co. 2011). Ihre Lyrik wurden mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Leonce-und-Lena-Preis 2009. 2010 erhielt sie für „FLAMINGOS“ den Silberschweinpreis der lit.COLOGNE und den Preis der Hotlist. Ulrike Almut Sandig liest Prosa aus „FLAMINGOS“ und Gedichte aus „DICKICHT“.

LIEBE DIE STARE – Buchpremiere zu Tom Schulz‘ Prosaband mit Björn Kuhligk und Ron Winkler

Am 10. März (Donnerstag)

Beginn 20 Uhr

Im Roten Salon in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz

»Liebe die Stare« ist eine Buchpremiere von und mit Tom Schulz, der das Erscheinen seiner Texte mit den Kollegen Björn Kuhligk und Ron Winkler feiert.

Auf so ironische wie unterhaltsame Weise lockt Tom Schulz seine Leser, mit ihm gemeinsam in das Provinzielle der Großstadt, das Großstädtische der Provinz einzutauchen, einen Blick auf die Kleinigkeiten unseres Lebens sowie auf die Erinnerung eines überholten, aber nicht  eingeholten Alltags zu werfen. Mit Anteilnahme und präzisem poetischem Blick für Schärfenstrukturen ist Tom Schulz’ Prosa geschrieben. Von Erzählungen bis hin zu fragmentarischen Phantasieausflügen sind in seiner ersten Prosasammlung Texte enthalten, die den Leser so sehr verzaubern wie verstören.“ (http://www.belletristik-berlin.de/)

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