Mehr zum dritten KREUZWORT-Abend am Montag (25.10.) im Schatzi Neuberg

19 Okt

Am Montag, dem 25. Oktober ist es bereits zum dritten Mal wieder Zeit für KREUZWORT:

Bei diesem Lesebühnen-Abend lesen Markus Henrik, Bettina Hartz, Hannes Köhler und Minna Hartl. Musikalische Unterstütung kommt von Adam Sikora (Mundharmonika) und Dirk Funke (Gitarre). Berlins bestes Bluesduo wird den Abend begleiten und ausklingen lassen und ist schon allein den Besuch im Schatzi Neuberg wert.

Wer sich diese grandiosen Gäste nicht entgehen lassen möchte, der kommt einfach am Montag (25.10.) vorbei! Wir beginnen pünktlich um 20.30h im Schatzi Neuberg (Kottbusser Straße 13, zwischen den U-Bahn-Stationen Kottbusser Tor und Schönleinstraße).

UND NUN MEHR ZU UNSEREN GÄSTEN:

 

MARKUS HENRIK (1982 Ruhrgebiet) ist Radiokolumnist (u. a. WDR-1LIVE). Im Frühjahr 2007 veröffentlichte er auf YouTube sein Video „Rot”, in der Nachfolgezeit entstehen das Aktionsvideo „Einkaufen 2017” sowie „Zahltag”. Der Debüt-Roman des „Rockkabarettisten 2.0” ist ein Manifest der Rache der Praktikanten: „Copy Man“ (Eichborn Verlag, Hörbuch bei Tacheles!) wird demnächst sogar von der Blindenstudienanstalt in Braille übersetzt. Henrik veröffentlicht außerdem eine gleichnamige Vlog-Serie im Netz. Am Montag werden wir ihn fragen, ob es wirklich sein kann, dass auch Praktikanten Rechte haben.

www.markushenrik.de

www.myspace.com/markushenrik

Copy Man (Auszug aus dem Roman)

»Herr Kiewicz, sie hören mir noch zu?«
Der Personalleiter Kremer riss mich unsanft aus meinem Tagtraum, in dem ich meine Festanstellung schon einmal vorfeierte.
»Nochmals meinen herzlichen Glückwunsch! Bevor alles unter Dach und Fach ist, steht ihnen allerdings noch eine zweiwöchige Probearbeit bevor. Unvergütet.«
Wie bitte? Nachdem ich mich innerlich bereits grenzenlos gefreut hatte, nach den vielen Versuchen und der langen Zeit des Wartens einen Job zu bekommen, war also doch noch ein Haken an der ganzen Geschichte.
»Drei Leute sollen zwei Wochen lang arbeiten. Aber nur einer bekommt dann den Job. Sind dann nicht die zwei ausgeschiedenen Bewerber hinterher kostenlose Arbeitskräfte für ihre Firma gewesen?«
Ich war von mir selbst überrascht, diese kritische Frage gestellt zu haben. Die vorausgegangen 15 Minuten hatte ich nämlich recht still im viel zu weichen Sessel vor dem dunkelbraunen Schreibtisch des Personalleiters gesessen.
»Schauen sie. Natürlich wird von allen in dem Zeitraum der volle Arbeitseinsatz erwartet, aber sie lernen ja auch von uns. Das ist eine reine Win-Win-Situation.«
Ja klar, Win-Win. Für seine Firma und ihn persönlich. Das Grinsen der beiden Kinder auf dem Familienbild auf der Fensterbank wurde hämischer. Der Menschenfänger Kremer rückte meine Bewerbungsunterlagen pedantisch zurecht und blickte mich erneut erwartungsvoll an. Anstatt in sein Gesicht schlug ich in seine Hand ein und nahm das Angebot an.

BETTINA HARTZ (1974, Berlin) studierte Germanistik, Musik- und Theaterwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 1998 arbeitet sie als freie Autorin und Literaturkritikerin (u. a. „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“, „Die Zeit“, „Der Freitag“, „Literaturen“). Sie schreibt Drehbücher, Theaterstücke und Prosa, seit 2009 auch Lyrik. 2006 war sie Stipendiatin Prosawerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin. Literarische Veröffentlichungen im Lunardi Verlag sowie in Zeitschriften („Edit“, „plumbum“, „oda“). Derzeit arbeitet Bettina Hartz an einem Buch übers „Radfahren als Lebensform“ (DVA, Herbst 2011) und ihrem ersten Roman „Rot ist der höchste Ernst“, aus dem sie am Montag auch lesen wird.

Rot ist der höchste Ernst (Auszug aus dem Roman)

Hast du schon gegessen?, fragte Hans unvermittelt, wie er es immer tat, wenn ihm ein Thema zu groß, zu allumfassend, zu gefährlich erschien, wenn er befürchtete, dass ich fragte, und was meinst du konkret?, worum geht es denn hier zwischen euch, diesen Männern und dir?, oder wenn er merkte, dass ich ins Nachdenken versank, seine Worte nicht mit dem, worauf er sie bezog, sondern mit ganz anderem, Näherliegendem, zwischen ihm und mir Liegendem verband, (…) absolute Sicherheit, was meinte er damit?, Sicherheit geht ja nur ganz und gar, wie Liebe, wie Treue, was ist denn halbe Sicherheit oder ein Viertel, ein Achtel?, aber nie weiß man, ja, Hans, wie recht du hast, von wo einem die Gefahr zuwächst, man ist auf der Hut, lauert im Kreis, und dann, ja, kommt sie, wer denkt schon daran, von oben, und man wird erstickt einfach so, wie eine Kerze, die ein nasser Finger auslöscht. Aber dass jemand nichts hat, das gibt es doch nicht, jeder hat doch etwas, ist doch etwas, sagte ich und sah Hans an, aber er ignorierte meinen Einwand und fragte, weil ich nicht geantwortet hatte, noch einmal, wollen wir essen?, und ich dachte, seine diplomatische Natur erlaubt es wieder einmal nicht, straight forward zu gehen, sicher haben diese Papierezuträger an alles gedacht, nur nicht daran, ihm mal ein Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat anzurichten, hast du Hunger?, sagte ich also, was möchtest du?, und stand auf, aber er sah mich an, n’ayez pas peur, streckte dann die Hand aus und zog mich wieder zu sich hinunter aufs Sofa, n’ayez pas peur, vous n’avez rien à craindre, strich mir übers Gesicht, über den Hals, die Schultern, und es durchschauerte mich, denn seit Wochen, seit dem Ausbruch seiner Krankheit hatte Hans mich nicht berührt, ne me touchez pas! ne me touchez pas!, und er beugte sich nach vorn und küsste mich, n’ayez pas peur, vous n’avez rien à craindre, unsere Lippen bissen sich ineinander fest, saugten Luft, Speichel, Bitterkeit aus dem Mund des anderen, während unsere Hände wie im Fieberwahn die Kleider vom Körper des anderen streiften, zerrten, rissen, und unsere Küsse wie Bisse in die Schulter, den Hals, die Brust des anderen, der sagt, wenn man ihn fragt, sei still, und von dem man nicht gefragt werden will, weil man nichts weiß, zu viel weiß, je ne veux pas le dire, je ne peux pas le dire, und nun sprachen, weil wir keine Worte mehr hatten, unsere Körper, die sich nach Zärtlichkeit sehnten und voller Hass waren, und wie das Gewitter, das sich draußen entlud, so unsere Schläge, Tritte, Bisse, ich griff mit beiden Händen in sein Haar, ich schlug ihn ins heiße Gesicht, auf die Schultern, die Brust, ich kratzte ihn, würgte ihn, ich packte seinen Kopf, bog ihn nach hinten, nach unten, schlug ihn aufs Kissen, wieder und wieder, nahm seinen Körper in die Klammer meiner Beine und presste ihm die Rippen zusammen, hieb auf seine Brust, seine Arme, stieß ihn mit den Knien, mit den Füßen von mir, ne me touchez pas!, ne me touchez pas!, und die ganze Zeit sahen wir uns an aus kalten Augen, er ließ es geschehen und wehrte sich, er rang mit mir, packte mich an den Haaren, den Brüsten, stemmte sich auf meine Arme, bog meine Schenkel auseinander, presste sie auf die zerknüllten zerfetzten Zeitungen, die unter uns lagen, an unseren schweißnassen Körpern klebten, dass ich mich nicht mehr bewegen konnte, und er drang in mich und war in mir, und sein Griff wurde lockerer, denn ich gab nach, gab unter der Bewegung seiner Lenden nach, ich beugte den Kopf nach hinten, ich schloss die Augen, meine Beine hoben sich, umschlossen seinen Leib, der sich halb aus meinem löste und wieder in ihn eindrang, wieder und wieder, und ich schob mich ihm entgegen, saugte ihn in mich, Bauch an Bauch, Brust an Brust, Stirn an Stirn, Schoß an Schoß, und ein Wimmern kam aus mir, mir selbst so schauerlich fremd, als wäre es einem Tier entfahren, je suis perdue, halb ohnmächtig vor Erschöpfung sanken wir ineinander aufeinander und schliefen wie Tote, ein, zwei Stunden, bis der schmerzende Protest unserer gequetschten abgeschnürten Glieder überstark wurde und uns weckte, und als wir uns voneinander lösten, wussten nur noch sie etwas von unserem Kampf, zerschunden, müde lagen wir nebeneinander ausgestreckt auf dem zerwühlten Zeitungslager, hörten den Regen, der dem wütenden Gewitter gefolgt war, hörten auf sein sanftes Strömen, mit geschlossenen Augen, in Traurigkeit gehüllt.

HANNES KÖHLER (1982, Hamburg) studierte Neuere deutsche Literatur und Neuere / Neueste Geschichte in Berlin und Toulouse. Im November 2003 Mitbegründer der Berliner Literaturgruppe und Lesebühne „Die Lautmaler“. Seitdem regelmäßige Lesungen in zahlreichen Berliner Cafés, Bars und Theatern. 2008/2009 Veranstalter der Lesereihe „lautSCHRIFT“ für junge Literatur. Seit 2010 Mitveranstalter der Lesereihe „Schoenegeisterschau“ (www.schoenegeister.de). 2008 Teilnehmer am Heiner-Müller-Kolleg für Literatur an der Freien Universität Berlin. Teilnehmer an der „Autorenwerkstatt Prosa 2009“ des Literarischen Colloquiums Berlin. Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien (u.a. „Macondo“, „Belletristik“ und „Sprache im technischen Zeitalter“). Hannes beehrt uns mit der Premiere seiner Kurzgeschichte „Der Bruch“.

Der Bruch (Auszug aus der Kurzgeschichte)

Das Problem war, dass Jonas es nicht hören konnte, dass diese hündische Seite, die der Junge auf dem Fußballplatz vor über zehn Jahren aus ihm hervorgetreten hatte, für seine eigenen Ohren stumm blieb.

Sein Vater, der immer auch sein Trainer gewesen war, von Anfang an, hatte ihn aufgenommen, mit einem Rekorder, hatte seinem Sohn das eigene Jaulen und Winseln vorgespielt. Er saß ihm am Küchentisch gegenüber, unter der tief hängenden Lampe mit dem gehäkelten Schirm, und sagte: ein Hund.

Und Jonas dachte: Ein Hund, ja, ein Hund. Das leise Jaulen, auch das Knurren, waren die Geräusche eines Tieres.

Das bin ich nicht,

sagte er, die Augen fest auf das rote Gesicht des Vaters gerichtet,

das kann ich nicht sein.

Und der Vater schlug mit beiden Händen auf den Tisch, dass sein Bierglas einen Satz nach vorne machte und etwas Schaum auf die Tischdecke tropfte. Er brüllte

Jetzt reicht’s mir aber!

und

Ich lass mich doch nicht verarschen!

Dann stand er auf, stürmte aus der Küche und schlug die Tür hinter sich zu. Jonas hörte seine schweren Schritte auf der Treppe ins Obergeschoss. Jetzt geht er ins Schlafzimmer und sagt es ihr, dachte er. Dass ihr Sohn ein Verrückter ist. Er wartete, griff das Bierglas des Vaters und zog es zu sich herüber, stippte mit dem Zeigefinger in den schwindenen Schaum und probierte. Der Finger schmeckte auf eine prickelnde Art bitter. Er stellte sich vor, dass so die dunklen Hängeschränke der Küche, die Platzdecken und Porzellanfiguren schmecken würden, wenn er sie essen könnte.

Er wartete auf seine Mutter, drückte die Rewindtaste auf dem Rekorder, bis die kleine Kassette klackte, das Band am Anfang war und er wieder „Play“ drücken konnte. Er lauschte, hörte erst nur das regelmäßige Einziehen und Ausstoßen von Luft, dann ein Geräusch, das man anfangs für ein Schnarchen hätte halten können, bis es anschwoll, rollender wurde, kehliger. Ein Knurren, dachte Jonas, das ist wirklich ein Knurren. Aber er konnte nicht an sich selbst denken, nur an das Bild seines Vaters, wie er vorsichtig die Tür zum Zimmer seines Sohnes öffnete, in das dunkle Zimmer lauschte. Das Licht des Flurs malte einen hellen Steg in den Raum, von dem aus sein Vater den Sprung in den Schatten wagte, sich dem Bett näherte, vorsichtig, nicht auf Zehenspitzen, aber doch vorsichtig. Schließlich blieb er stehen, den Rekorder in seinen zittrigen Händen, hielt ihn in Richtung des Deckenberges, aus dem die seltsamen Geräusche hervordrangen, und drückte auf „Record“.

Jonas stand auf, ließ das Band laufen, nahm das Bierglas und schüttete es in die Spüle, wusch es anschließend mit Wasser und Bürste aus und stellte es in das Trockengitter. Als er sich die Hände getrocknet hatte und sich umdrehte, stand seine Mutter in der Tür, so plötzlich, als sei ihre kleine Gestalt aus dem Holz des Rahmens gewachsen. Sie hielt die Hände vor ihrer blumigen Schürze gefaltet und sah ihn an.

Für einen Moment war es still, nur das leise Rattern des Rekorders und das Jaulen vom Band füllten den Raum. Dann machte seine Mutter einige hastige Schritte zum Tisch und drückte die Stopptaste.

MINNA HARTL (1979, Weilheim in Oberbayern) schreibt seit mehreren Jahren Kurzgeschichten und veröffentlicht in Literaturmagazinen, zuletzt in der Zeitschrift Belletristik. Sie gewann einen Literaturpreis der KHG im Raum Würzburg und nahm bei einer Lesung für eine Jugendsendung des Bayerischen Rundfunks („Bavarian Open Word“) sowie im Herbst 2009 am Literaturwettbewerb des Zeit-Campus-Magazins teil (Shortlist der besten 21 Beiträge). Derzeit studiert Hartl im Masterstudiengang „Deutschsprachige Literatur“. Sie schreibt für verschiedene Veranstaltungsmagazine und Fanzines und absolvierte verschiedene Praktika, u.a. im Bereich Journalismus und im Kreuzberger Literaturhaus Lettrétage gemacht.

Minna wird am 25. Oktober Kurzgeschichten lesen.

Die Erfindung von Maral (Auszug aus der Kurzgeschichte)

In der Dämmerung rücken wir an, geföhnt, erwartend, mit bierpumpenden Herzen, bahnen unseren Weg durch Kaugummi und Schmutz, segnen den Asphalt unter unseren Füβen und lachen geradeaus, lachen eine dünne Schicht der Verbrüderung über unsere Angst. Es ist nicht weiter schlimm, nichts tut weh. Ganz hinten in der Kehle, ein kleiner Winkel voll Bitterkeit. Ich setze die Flasche erneut an. Ich drehe mich. Ich bin ein Dichter, wenn ich trinke. Durch den Mund ziehe ich mir Fladenbrot, Salat, die Sesamsauce läuft über und über und über meine Jacke. Heute Abend. In unserer Welt kein Kopfschmerz. Keine Fragen, wo gehöre ich hin, wir gönnen uns Aufschub. Ertränken und lachen, es gibt hier keinen Horizont mit Silberstreif, also keinen neuen Morgen und unsere Nacht, Verlängerung, Ausbeutung von einem gewissen Irgendwann, das wir nicht kennen, nicht kennen wollen, so tänzeln wir durch die Häuserschluchten. Im Geheimen, im Süβen, im Stillen kennen wir einander, meinen wir einander, haben uns noch nicht aufgegeben. Ich fresse und saufe. Fluch und Segen des Spätkaufs, wir lauern, wir Monster. Trinkt die Flasche mich. Wenn ich jetzt falle, bedeutet das, ich habe zuviel. Wir gehen weiter zur Haltestelle. Klara hat Freunde aus Düsseldorf mitgebracht. Sie laufen einfach mit. Heute schlafe ich mit dir und morgen mit deinem Freund und übermorgen gibt es uns nicht mehr. Ich denke, sie wollen einen der neuen Clubs besuchen. Auf unseren Displays leuchten die Ikonen. Drücken mitleidig, doch nachsichtig ein Auge zu. Ich lasse mich mittreiben, egal wohin. Und Maral sitzt zu Hause, bäckt Kuchen mit Feigen oder sieht die Wiederholung von Wetten Dass in ihrem kleinen Zimmer, das mit Teppich ausgelegt ist. Ich gedenke ihrer, esse noch mehr Falafel, breite unsinnige Gedanken vor einem der Düsseldorfer aus. Im Herz gibt es für mich nur den Samstag. Wir fallen von einem Club in den nächsten, bis wir nicht mehr können, bis die Nacht nicht mehr weiter ausgesaugt werden kann, genau bis zu dieser Grenze. Wenn Maral heute unterwegs wäre, in diesen Straβen, in solch einer aus dem Ruder laufenden Nacht, wir würden uns ohnehin nicht erkennen. Wir würden wie Treibgut, das ein zufälliger Windstoβ erfasst hat, aneinander vorüber driften, meine Maral und ich. Vielleicht hat sie meinen Weg längst schon gekreuzt.

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